Schädlingslexikon

Schädlingslexikon31 Arten im Überblick

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Insekten

26 Arten

Insekten, Milben und Spinnentiere

Bettwanze (Cimex lectularius) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Bettwanze

Cimex lectularius · 5 bis 6 mm

Versteckt sich tagsüber in Matratzennähten, Ritzen und hinter Sockelleisten und sticht nachts. Reist im Gepäck mit.

Braunbandschabe (Supella longipalpa) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Braunbandschabe

Supella longipalpa · 10 bis 15 mm

Wärmeliebende Schabe, die sich über die ganze Wohnung verteilt und ihre Eipakete auch in Möbeln und Geräten ablegt.

Brotkäfer (Stegobium paniceum) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Brotkäfer

Stegobium paniceum · 2 bis 3,5 mm

Vorratsschädling in Mehl, Teigwaren, Gewürzen und Tierfutter. Die Larven fressen sich auch durch Verpackungen.

Deutsche Schabe (Blattella germanica) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Deutsche Schabe

Blattella germanica · 11 bis 13 mm

Die häufigste Schabe in Küchen und Gastrobetrieben. Sie bleibt nahe bei Wärme, Feuchtigkeit und Nahrung.

Dörrobstmotte (Plodia interpunctella) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Dörrobstmotte

Plodia interpunctella · 7 bis 10 mm

Motte im Vorratsschrank. Die Larven spinnen Trockenfrüchte, Nüsse und Getreideprodukte zusammen.

Gefleckter Pelzkäfer (Attagenus pellio) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Gefleckter Pelzkäfer

Attagenus pellio · 3 bis 6 mm

Die Larve frisst Wolle, Pelz und Federn. Der Schaden zeigt sich oft erst in selten benutzten Schränken.

Katzen- und Hundefloh (Ctenocephalides felis) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Katzen- und Hundefloh

Ctenocephalides felis · 2 bis 3,5 mm

Springt vom Haustier auf den Menschen. Die Larven entwickeln sich in Teppichen, Polstern und Bodenritzen.

Kellerassel (Porcellio scaber) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Kellerassel

Porcellio scaber · 11 bis 16 mm

Braucht Feuchtigkeit und zeigt damit meist ein bauliches Problem an, etwa im Keller oder unter Bodenplatten.

Kleidermotte (Tineola bisselliella) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Kleidermotte

Tineola bisselliella · 4 bis 8 mm

Die Larve frisst Löcher in Wolle, Kaschmir und Teppiche. Der Falter selbst richtet keinen Schaden an.

Küchenschabe (Blatta orientalis) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Küchenschabe

Blatta orientalis · 19 bis 25 mm

Dunkle, grosse Schabe aus Kellern, Kanälen und Leitungsschächten. Sie steigt nachts in die Wohnungen hoch.

Kugelkäfer (Gibbium psylloides) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Kugelkäfer

Gibbium psylloides · 2 bis 3 mm

Lebt im alten Deckenfüllmaterial und in Hohlräumen von Altbauten und kommt von dort in die Wohnung.

Mauerspinne (Dictyna civica) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Mauerspinne

Dictyna civica · 2,3 bis 3,5 mm

Baut kleine, flache Netze an Fassaden und Fensterrahmen. Harmlos, aber an frisch renovierten Bauten störend.

Mehlmilbe (Acarus siro) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Mehlmilbe

Acarus siro · 0,3 bis 0,7 mm

Von blossem Auge kaum zu sehen, hinterlässt aber einen süsslichen Geruch und macht Mehl und Getreide unbrauchbar.

Pharaoameise (Monomorium pharaonis) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Pharaoameise

Monomorium pharaonis · 2 bis 5 mm

Nistet im Gebäudeinnern, bildet mehrere Nester gleichzeitig und ist in Spitälern und Küchen ein Hygieneproblem.

Rotbrauner Reismehlkäfer (Tribolium castaneum) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Rotbrauner Reismehlkäfer

Tribolium castaneum · 2,5 bis 4,5 mm

Vorratsschädling in Mühlen, Bäckereien und Lagern. Befallenes Mehl riecht muffig und verfärbt sich.

Rote Vogelmilbe (Dermanyssus gallinae) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Rote Vogelmilbe

Dermanyssus gallinae · 0,7 bis 1,1 mm

Lebt in Vogelnestern und sucht nach dem Ausfliegen der Jungvögel neue Wirte, auch den Menschen.

Silberfischchen (Lepisma saccharina) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Silberfischchen

Lepisma saccharina · 8 bis 13 mm

Nachtaktiv, feuchtigkeitsliebend und meist im Bad. Ein Befall ist ein Hinweis auf zu hohe Luftfeuchtigkeit.

Speckkäfer (Dermestes lardarius) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Speckkäfer

Dermestes lardarius · 7 bis 9 mm

Die Larven fressen an Trockenfleisch, Fellen und Kadavern. Zum Verpuppen bohren sie sich in Holz und Isolationen.

Springschwänze (Collembola) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Springschwänze

Collembola · 1 bis 5 mm

Massenhaft in feuchter Blumenerde, in Bädern und in Neubauten mit Restfeuchte. Sie richten keinen Schaden an.

Staublaus (Psocoptera) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Staublaus

Psocoptera · 1,5 bis 2 mm

Zeigt Feuchtigkeit an, etwa in Neubauten oder hinter Tapeten. Sie ernährt sich von feinen Schimmelpilzen.

Stubenfliege (Musca domestica) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Stubenfliege

Musca domestica · 7 bis 9 mm

Überträgt Keime von Abfall auf Lebensmittel und vermehrt sich rasant, wo organisches Material offen liegt.

Tabakkäfer (Lasioderma serricorne) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Tabakkäfer

Lasioderma serricorne · 2 bis 3 mm

Frisst Tabak, Gewürze, Trockenfrüchte und Tierfutter. Er fliegt gut und verteilt sich schnell im ganzen Lager.

Teppichkäfer (Anthrenus scrophulariae) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Teppichkäfer

Anthrenus scrophulariae · 2 bis 3,8 mm

Der Käfer sitzt am Fenster, die Larve frisst im Teppichboden an Wolle und Tierhaaren.

Waldschabe (Ectobius vittiventris) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Waldschabe

Ectobius vittiventris · 9 bis 14 mm

Kommt im Spätsommer von draussen herein, meist über Balkon und Fenster. In der Wohnung vermehrt sie sich nicht.

Wegameise (Lasius niger) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Wegameise

Lasius niger · 3,5 bis 4,2 mm

Die häufigste Ameise rund ums Haus. Sie folgt Duftstrassen und nutzt Fugen und Risse als Zugang.

Wespe (Vespula vulgaris) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Wespe

Vespula vulgaris · 12 bis 16 mm

Baut Nester in Rollladenkästen, Dachstöcken und Erdlöchern. Ab Hochsommer wird sie am gedeckten Tisch aufdringlich.

Nager

3 Arten

Nagetiere und Marder

Hausmaus (Mus musculus domesticus) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Hausmaus

Mus musculus domesticus · Körper 60 bis 100 mm, Schwanz 70 bis 110 mm

Kommt durch wenige Millimeter Spalt. Frassspuren, Kot und nächtliches Rascheln sind die ersten Hinweise.

Steinmarder (Martes foina) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Steinmarder

Martes foina · Körper 400 bis 540 mm, Schwanz 220 bis 300 mm

Nutzt Dachstöcke als Quartier und beschädigt Isolationen und Kabel. Er ist geschützt, gearbeitet wird mit Vergrämung und Verschluss.

Wanderratte (Rattus norvegicus) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Wanderratte

Rattus norvegicus · Körper 180 bis 250 mm, Schwanz 160 bis 210 mm

Lebt in Kanalisation, Kellern und im Aussenbereich. Sie nagt an Leitungen und ist ein ernstes Hygienerisiko.

Vögel

2 Arten

Vögel an und in Gebäuden

Spatz (Passer domesticus) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Spatz

Passer domesticus · 140 bis 160 mm

Nistet in Fassadenspalten und unter Ziegeln. Er ist geschützt, gearbeitet wird deshalb nur mit baulicher Abwehr.

Stadttaube (Columba livia forma domestica) in Nahaufnahme, Bestimmungsbild aus dem Schädlingslexikon

Stadttaube

Columba livia forma domestica · 310 bis 340 mm

Der Kot greift die Bausubstanz an und bringt Parasiten mit. Wirksam sind Netze, Spanndrähte und Spitzen.

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